Autoren-ID

 

Vorteile

  • Sicherung der Autorenschaft
  • Eindeutige Verknüpfung von Zitationen und Referenzierungen
  • Recherchen und bibliometrische Auswertungen werden in sich eindeutiger und stimmiger. Abfragen werden erheblich leichter
  • Verbesserte Außendarstellung der Forschungsaktivitäten einer Hochschule
 

Autorenprofile - Akademisches Identitätsmanagement

Autoren-IDs sind Identifikationssysteme, die Publikationen eindeutig einer Person zuordnen und helfen, die eigene Autorenschaft zu sichern. Wenn eine Autorin oder ein Autor in einer Datenbank aufgrund von Namensgleichheit oder unterschiedlichen Schreibweisen nicht eindeutig identifiziert wird, kann eventuell ein Teil der Publikationen nicht zugeordnet werden. Das schadet nicht nur dem wissenschaftlichen Renommee, sondern kann auch Konsequenzen bei der Berechnung bibliometrischer Kennzahlen, wie zum Beispiel des H-Index, nach sich ziehen.

In den Literaturdatenbanken Web of Science, Scopus oder auch Google Scholar wird mithilfe von Autorenprofilen sichergestellt, dass Publikationen vollständig und korrekt erfasst werden. In der Regel ist es möglich, sich bei diesen Systemen selbst Profilseiten anzulegen und Angaben zu Ihrem beruflichen Werdegang und Ihren Forschungsschwerpunkten zu hinterlegen.

In RWTH Publications werden mithilfe eines sogenannten Personennormsatzes Ihre Publikationen vollständig und korrekt Ihrer Person zugeordnet.
Hier sind Personennormsätze an dem Vorspann P:(DE-82)IDM gefolgt von einer fünfstelligen Nummer*,* einer E-Mail-Adresse und der Einrichtung zu erkennen. Diese Autoren-IDs sind individualisiert. Als individualisiert gilt ein Datensatz, wenn zu der Person die Namensdaten oder Wirkungsdaten erfasst sind. Dies schließt vor allem die Vor- und Nachnamensvarianten, Namensänderungen, aber auch die im Campus-System der RWTH Aachen hinterlegte Zuordnung zu einer Einrichtung sowie die E-Mail-Adresse ein. Über den IDM-Satz wird Ihnen die Möglichkeit geboten, eine personalisierte Bibliografie zu erstellen und gleichzeitig aktuell zu halten. Nach einmaliger Prüfung der zugeordneten Publikationen und entsprechender Zustimmung, beziehungsweise Ablehnung des Datensatzes können Sie unter „all known publications“ eine vollständige Liste Ihrer richtig zugewiesenen Publikationen aufrufen. Um bei neuen Einträgen sofort eine richtige Zuordnung der Publikationen zu Ihrer Person zu erhalten, wird der IDM-Personennormsatz als Eintrag des Namens ausgewählt.

Die Recherchen und Publikationslisten anhand des Namens werden somit vollständiger und stimmiger.

Autorenprofile anderer Anbieter können ebenfalls hinterlegt werden, beispielsweise ORCID, Researcher-ID oder Scopus Author ID.

Um Publikationen korrekt und eindeutig Ihnen zuordnen zu können, müssen sie mit einem neuen Personennormsatz, der aus dem zentralen Identitätsmanagement (IDM) der RWTH gespeist wird, verknüpft werden (Rektor-Rundschreiben A 2014-27). Nach den Vorgaben des Datenschutzbeauftragten der RWTH dürfen diese Normsätze nur auf expliziten Wunsch der Autorinnen und Autoren erstellt werden. Bitte wählen Sie hierzu unter http://publications.rwth-aachen.de den Menüpunkt "Personalize / Personalisieren" und dann die Funktion "Your Personal Authority Record / Mein Personennormsatz".

Es dauert etwa 24 Stunden, bis der Normsatz mit Informationen aus dem IDM vervollständigt wird.

 

Verlagsunabhängige Angebote

RWTH Publications, Personennormsatz IDM

In RWTH Publications sind Personennormsätze an dem Vorspann P:(DE-82)IDM gefolgt von einer fünfstelligen Nummer zu erkennen.
Diese Autoren-IDs sind individualisiert. Als individualisiert gilt ein Datensatz, wenn zu der Person die Namensdaten oder Wirkungsdaten erfasst sind. Dies schließt vor allem die Vor- und Nachnamensvarianten, Namensänderungen aber auch die im Campus-System der RWTH Aachen hinterlegte Zuordnung zu einer Einrichtung sowie die E-Mail-Adresse ein. Über den IDM-Satz wird Ihnen die Möglichkeit geboten, eine personalisierte Bibliografie zu erstellen und gleichzeitig aktuell zu halten. Nach einmaliger Prüfung der zugeordneten Publikationen und entsprechender Zustimmung beziehungsweise Ablehnung des Datensatzes können Sie unter „all known publications“ eine vollständige Liste Ihrer richtig zugewiesenen Publikationen aufrufen. Um bei neuen Einträgen sofort eine richtige Zuordnung der Publikationen zu Ihrer Person zu erhalten, wird der IDM-Personennormsatz als Eintrag des Namens ausgewählt.
Die Recherchen und Publikationslisten anhand des Namens werden somit vollständiger und stimmiger.
Autorenprofile anderer Anbieter können ebenfalls hinterlegt werden, beispielsweise ORCID, Researcher-ID oder Scopus Author ID.

ORCID

ORCID steht für Open Researcher and Contributor ID. ORCID wurde 2012 von Akteuren aus Wissenschaft und Verlagswesen speziell für die Autorenidentifizierung im akademischen Bereich gegründet und hat sich seither zum De-facto-Standard etabliert. ORCID ist offen, nicht kommerziell und plattformübergreifend. Dieses Angebot ist die wichtigste und umfassende Initiative in diesem Bereich.
Verlage und Forschungsorganisationen ermöglichen hierbei eine einheitliche und weltweit einsetzbare Autoren-Identifikation.

AuthorClaim

AuthorClaim ist eine Non-Profit-Initative, die seit 1999 existiert. Prinzipiell ist dieses System für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen geeignet, zurzeit spielt es in den Wirtschaftswissenschaften eine besondere Rolle. Nach dem Anlegen eines Profils sucht AuthorClaim nach Publikationen mit dem angegebenen Namen sowie Variationen des Namens und bietet die Dokumente zur Annahme oder Ablehnung an („Claiming“). Als Datengrundlage für die vorgeschlagenen Publikationen werden beispielsweise folgende Datenbanken genutzt:

  • RePEc (Wirtschaftswissenschaften und verwandte Gebiete)
  • ArXiv (Physik, Mathematik, Computer Science, Nonlinear Science, Statistik, Quantitative Biologie und Finanzwissenschaft)
  • CIS (Statistik)
  • PubMed (Medizin, Lebenswissenschaften und zugehörige Fachgebiete)
  • CiteSeer (Computer- und Informationswissenschaften)
  • DBLP (Computerwissenschaft)
  • E-LIS (Informationswissenschaft und –technik)
  • Zahlreiche Dokumentserver von Universitäten weltweit

Die bestehende Datenbasis wird kontinuierlich ausgebaut .

Academica.edu

Academica ist ein soziales Netzwerk für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Hier haben Sie die Möglichkeit, ein umfassendes persönliches Profil anzulegen und sich mit Fachkolleginnen und Fachkollegen zu vernetzen.

ArXiv

ArXiv ist einer der renommiertesten Publikationsserver für die Physik und verwandte Gebiete. Hier haben Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, den sogenannten Author Identifier anzulegen. Dabei werden folgende Features angeboten:

  • Persönliche Publikationsliste als Internetseite mit fester Adresse
  • RSS-Feeds
  • JavaScript MyArticles-widget, um die Publikationsliste in die eigene Homepage einzubinden
  • Facebook-Verknüpfung, um hochgeladene Dokumente bei Facebook zu posten oder zu kommentieren

RePEc Author Service

RePEc Author Service ist ein fachspezifisches Registrierungssystem. Dieses Identifizierungsmodell wurde 1999 gegründet und verlinkt Autorennamen aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften mit Publikationen in der gleichnamigen Datenbank. Für die Autorenregistrierung wird durch die Autorin oder den Autor selbst ein Profil angelegt und Publikationen zugeordnet.

MRAuthorID

MRAuthorID ist das Registrierungssystem der Datenbank MathSciNetder American Mathematical Society. Seit den 1980er Jahren wird eine integrierte Autorendatenbank aufgebaut, die das Auffinden der Publikationen eines individuellen Verfassers auch bei Varianten des Namens oder gleichlautenden Namen unterschiedlicher Autoren ermöglicht.

InspireID

InspireID ist das Registrierungssystem der Datenbank INSPIRE aus dem Bereich der Hochenergiephysik. Autorinnen und Autoren können mit der Funktion person search facility bereits in der Datenbank vorhandene Publikationen claimen, weitere ergänzen und solche entfernen, die nicht korrekt zugewiesen wurden.

GND

In der Gemeinsamen Normdatei (GND) werden Normdaten für Personen, Körperschaften, Konferenzen, Geografika, Sachschlagwörter und Werktitel nachgewiesen. Diese dienen vor allem zur Katalogisierung von Literatur in Bibliotheken. Die GND wird von der Deutschen Nationalbibliothek (DNB), allen deutschsprachigen Bibliotheksverbünden mit den angeschlossenen Bibliotheken, der Zeitschriftendatenbank und zahlreichen weiteren Einrichtungen gemeinschaftlich geführt. Autorinnen und Autoren von selbständigen Werken werden mit ihrem Namen, eventuellen Verweisungsformen ihres Namens, Lebensdaten, einem geografischen Bezug sowie weiteren Informationen erfasst, die eine eindeutige Zuordnung der Person ermöglichen.
Personennormsätze werden durch die beteiligten Bibliotheken automatisch angelegt. Korrekturanfragen können sowohl über die UB der RWTH Aachen eingereicht oder auch direkt an die GND-Redaktion gerichtet werden.

 

Verlagsangebote

ResearcherID

Die ResearcherID wird vom Anbieter der Datenbank Web of Science betrieben (Clarivate Analytics). Autorinnen und Autoren müssen diese ID selbst anlegen.

Das besondere an diesem Angebot ist die Zusammenarbeit mit ORCID. Autorinnen und Autoren, die sich dort registrieren, können sich gleichzeitig auch bei ORCID anmelden. Die Daten können aus dem Web of Science in das zugehörige ORCID-Profil übernommen werden, sofern beide Identifier in den jeweiligen Systemen hinterlegt sind.

Scopus

Scopus Author ID ist die Autorenidentifikation der Literaturdatenbank Scopus (Elsevier). Die Universitätsbibliothek hat diese Datenbank nicht lizenziert. Anders als das Web of Science legt Scopus automatisch ein Autorenprofil an, sobald eine Veröffentlichung in der Datenbank verzeichnet ist. Das Profil ist aus diesem Grund jedoch möglicherweise unvollständig oder fehlerhaft. Die Autorenprofile sind über Scopus Preview einzusehen, Korrekturen können angefordert und das Angebot mit einem ORCID-Account verknüpft werden.

Google Scholar

Trotz eingeschränkter Suchmöglichkeiten und Intransparenz der Datenbasis ist Google Scholar eine viel genutzte Suchmaschine speziell für wissenschaftliche Literatur. Nach dem Anlegen eines Profils können die Publikationen von der Autorin oder dem Autor manuell hinzugefügt werden. Außerdem schlägt Google Publikationen vor, die dann als eigene hinzugefügt oder als fremde abgelehnt werden können.

Google Scholar bietet dabei auch bibliometrische Indikatoren an, das sogenannte Google Scholar Citations Profile. Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen dieses Angebot nicht empfehlen können, da die Daten nicht valide sind.
Google Scholar ist bisher nicht mit ORCID verknüpft.

Microsoft Academic Search Author

Microsoft Academic Search ist eine Suchmaschine speziell für wissenschaftliche Literatur. Dieses System funktioniert ähnlich wie Google Scholar Citations Profile. Leider können wir auch für dieses System keine Empfehlung aussprechen, da die Daten ebenfalls nicht valide sind.